Kategorie: FAQ

  • Wie funktioniert die PV-Integration in ein batteriegepuffertes Depot?

    Photovoltaikanlagen auf Dächern oder Carports speisen Strom direkt in den Batteriespeicher, der als Puffer dient. Überschussenergie, die nicht sofort benötigt wird, wird gespeichert und nachts für das Laden genutzt. So sinkt der Netzbezug weiter, die Eigenverbrauchsquote steigt auf 60–90 % und die Betriebskosten sinken signifikant.

  • Was ist lokale Energieoptimierung im Depot-Kontext?

    Lokale Optimierung bedeutet, dass ein Energiemanagementsystem (EMS) Strombezug, Speicherladung, PV-Ertrag und Fahrzeugladevorgänge in Echtzeit koordiniert. Ziel ist es, den Netzbezug zu minimieren, Spitzenlastgebühren zu vermeiden und günstige Strompreisfenster (z. B. nachts bei niedrigem Börsenstrompreis) optimal zu nutzen.

  • Was ist ein E-LKW und welche Batteriekapazitäten sind typisch?

    E-LKW sind elektrisch angetriebene Schwerlastfahrzeuge ab 7,5 t. Aktuelle Modelle wie der Volvo FH Electric, Mercedes eActros 600 oder Tesla Semi verfügen über Batteriekapazitäten von 300 bis 600 kWh. Für das Depot bedeutet das: Ein einziger E-LKW benötigt pro Ladevorgang so viel Energie wie 10–20 E-PKW.

  • Warum ist die Lastspitzenproblematik bei E-LKW-Depots besonders kritisch?

    E-LKW kehren oft zur gleichen Zeit ins Depot zurück (z. B. nach Touren zwischen 18 und 22 Uhr). Ohne Steuerung laden alle gleichzeitig mit Hochleistungsladern (150–300 kW je Fahrzeug). Bei 20 Fahrzeugen entsteht eine Spitzenlast von 3–6 MW – das überfordert nahezu jeden vorhandenen Netzanschluss.